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Die Jugendfeuerwehr von 1971 bis heute

Am 1.9.71 wurde nach einer vorausgegangenen Vorstandssitzung der Grundstein für die heutige Jugendfeuerwehr Rüss.-Bauschheim gelegt. Als erster Jugendwart stand Willi Zissel zur Verfügung, der sein Amt aus beruflichen Gründen bereits 2 Monate später abgeben mußte. In dieser Zeit fanden sich insgesamt 13 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren die Interesse an der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr zeigten. Diese wurden in dem Gasthaus "Zum kühlen Grund" von der Firma Schellhorn eingekleidet.

 

Im November 1971 übernahm dann Werner Fink die Betreuung der Jugendlichen. Die Übungsabende, bisher im zweiwöchigen Rhythmus abgehalten, wurden nun im wöchentlichen Rhythmus fortgeführt.

Als im Jahr 1973 das Gerätehaus in der Brunnenstraße eingeweiht wurde, präsentierte sich die Bauschheimer Jugendfeuerwehr zum ersten Mal der öffentlichkeit.

Jugendfeuerwehr 1973

Die Jugendgruppe 1973

 

Zusammen mit den Aktiven fuhren die Jugendwehrmitglieder in diesem Jahr zum Tag der offenen Tür der Flughafenfeuerwehr der Rhein-Main-Airbase.

 

Im Sommer des Jahres 1974 fuhr die Jugendfeuerwehr gemeinsam mit Mitgliedern aus den drei restlichen Stadtteil-Jugendfeuerwehren nach Sarntheim in Südtirol. Während dieser zweiwöchigen Fahrt wurde die nähere Umgebung des nördlich von Bozen gelegenen Tales erkundet. Natürlich stand auch ein Besuch der nahegelegenen Weinbaugemeinde Terlan auf dem Programm.

Beim 25-jährigem Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Rüss.-Bauschheim im Jahre 1975 wurde der Jugendfeuerwehr ein Wimpel überreicht.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1976 übernahm Reinhold Hartung die Leitung der Jugendgruppe. Während der Zeit seines Wehrdienstes (Apr. 77 bis Jun. 78) wurde die Jugendwehr von seinem Stellvertreter Klaus Gimbel geführt.

In den Wintermonaten wurde mit dem Bau eines Planspiels begonnen, das zu Übungszwecken in theoretischen Unterrichten dienen sollte. Die Sommermonate wurden wie üblich für Spiel, Spaß und Sport genutzt.

 

Nach fast zweijähriger Bauzeit wurde das zum Ende des Jahres 1978 fertiggestellte Planspiel seiner Bestimmung übergeben.

Mitte der siebziger Jahre wurde eine neue Übung für den Bundeswettkampf eingeführt. Die seither übliche Übung nach FwDV4 wurde durch eine Hindernisübung ersetzt. Wegen der hohen Kosten von käuflichen Hindernissen wurden die Hindernisse von aktiven Mitgliedern gebaut und in der Scheune von Günter Beller in der Backesgasse eingelagert. Zu jedem Übungstermin wurden die Hindernisse mittels Traktor und Anhänger auf den Übungsplatz gefahren und aufgebaut. Die Übung wurde von Betreuern und den Jugendlichen wegen der Art der Hindernisse scherzhaft als "Hundeübung" bezeichnet. Für die Stadtmeisterschaften wurde die feuerwehrtechnische Übung nach FwDV4 beibehalten.

 

Im Januar 1981 übernahm Klaus Gimbel das Amt des Jugendwartes.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens im September 1981 wurden die alljährlichen Stadtwettkämpfe in Bauschheim ausgetragen. Im Jahre 1982 nahm zum ersten Mal eine Gruppe der Jugendfeuerwehr an dem Erwerb der Leistungsspange teil. Die Kriterien, die aus 5 verschiedenen Disziplinen bestehen, wurden von allen Teilnehmern erfüllt, so dass jeder die Leistungsspange entgegen nehmen konnte. Die Leistungsspange stellt die höchste Auszeichnung eines Jugendfeuerwehrmitgliedes dar.

 

1983 besuchte die Jugendfeuerwehr die Feuerwehrgerätefabrik Carl Metz in Karlsruhe.

Reinhard Gimbel übernahm im Februar 1986 das Amt des Jugend-wartes. Noch im selben Jahr feierte die Jugendfeuerwehr Ihr 15-jähriges Bestehen, wobei auch die Stadtwettkämpfe wieder in Bauschheim ausgetragen wurden. Da Reinhard Gimbel am Ende des Jahres die FF Rüss.-Bauschheim aufgrund eines Wohnortwechsels verlassen mußte, übernahm sein Stellvertreter Klaus Eberhard das Amt des Jugendwartes.

 

Im Jahr 1988 legte auch er sein Amt aus beruflichen Gründen nieder und Achim Radke wurde zum Jugendwart gewählt. In diesem Jahr wurden die Flughafenfeuerwehr in Frankfurt, die Werkfeuerwehr der Adam Opel AG und die Polizeiwache Rüsselsheim besichtigt.

 

Im Jahr 1989 wurde das Eintrittsalter von 12 auf 10 Jahre gesenkt. Die Heruntersetzung des Eintrittsalters machte eine Anpassung des Ausbildungsprogrammes notwendig.

 

Im Jahre 1993 wurde Marco Hummel zum Jugendwart gewählt. Während seiner Amtszeit stieg die Anzahl der Jugendfeuerwehrmitglieder auf über 30 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren. Die hohe Mitgliederzahl führte zu einer Umgestaltung des bisherigen Übungsrhythmus. Die Übungsabende wurden nun an zwei Tagen der Woche durchgeführt.

 

Nichts ist haltbarer als ein Provisorium

 

Aufgrund dieser ausserordentlich hohen Mitgliederzahl wurden 1995 4 Baucontainer als Notlösung für einen nun notwendig gewordenen Jugendraum hinter dem Gerätehaus aufgestellt. In dieser Zeit fand Birgit Bender als erstes Mädchen ihren Weg zur Feuerwehr und ist heute aktives Mitglied in der Einsatzabteilung.

 

Nachdem im Jahr 1996 Marco Hummel zum Wehrführer der FF Rüss.-Bauschheim gewählt wurde, übernahm sein bisheriger Stellvertreter Oliver Kraus das Amt des Jugendwartes.

 

Durch die Übernahme mehrerer Jugendfeuerwehrleute in die Einsatzabteilung, konnte der Übungsbetrieb wieder an einem Tag stattfinden. Nachdem die Baucontainer von den Jugendfeuerwehrmitgliedern in Eigenarbeit renoviert und mit Möbeln ausgestattet wurden, konnten die Jugendlichen 1997 ihren Jugendraum einweihen.

Unter der Regie von Oliver Kraus wurde der nicht feuerwehrtechnische Teil des Übungsprogrammes, z.B. Computerworkshops,Ausflüge zu verschiedenen Berufsfeuerwehren, Schwimmbadbesuche und diverse Kameradschaftsabende, unter Beibehaltung des hohen Niveaus der feuerwehrtechnischen Ausbildung intensiviert. Dies führte erneut zu einem Anstieg der Mitgliederzahl.

 

1998 gewann die Jugendgruppe zum ersten Mal in Ihrer Geschichte mit einem überwältigenden Ergebnis die Jugendfeuerwehr Stadt-meisterschaft. 1999 konnte sogar wegen der hohen Mitgliederzahl mit 2 Gruppen gestartet werden. Wieder konnte der 1. Platz verbucht werden. Respektabel erreichte die 2. Gruppe den 4. Platz von insgesamt 6 gestarteten Mannschaften. Ende 1999 zählte die Bauschheimer Jugendwehr rund 30 Mitglieder, darunter 4 Mädchen.

Im Jahr 2000 stand vor allem der Kreisfeuerwehrtag auf dem Programm. Die Jugendabteilung beteiligte sich unter anderem mit einer Schauübung. Desweiteren war Bauschheim auch der Austragungsort der Stadtmeisterschaft. Hier konnte auch im Jahr 2000 der 1. Platz erreicht werden. Die 2. Gruppe erreichte auch dieses Jahr wieder den 4 Platz. Der Wanderpokal der über 15 Jahre im Umlauf war, ging damit in den Besitz der Bauschheimer Jugendfeuerwehr über. Im Jahr 2000 konnten auch neue Möbel im Gesamtwert von ca. 2500 DM im Jugendraum gekauft werden.

Anfang des Jahres 2001 fuhr die Jugendwehr nach Luttach im Ahrntal Ski fahren. 1 Woche lang konnten die Jugendlichen sich in den herrlich verschneiten Bergen Südtirols austoben.

 

Die erfolgreiche Jugendarbeit der Bauschheimer Freiwilligen Feuerwehr hat im Stadt- und Kreisgebiet ein sehr hohes Ansehen. Durch diese beispielhafte Nachwuchsarbeit braucht sich die Bevölkerung unserer Stadt und besonders unseres Stadtteils um den Fortbestand der aktiven Wehr für die Zukunft keine Sorgen zu machen.

 

Übersicht der Jugendwarte

 

VonbisJugendwart
Sep 71Nov 71Willi Zissel
Nov 711976Werner Fink
19761981Reinhold Hartung
19811986Klaus Gimbel
19861987Reinhard Gimbel
19871988Klaus Eberhardt
19881993Achim Radke
19931996Marco Hummel
19962011

Oliver Kraus

2011

Christian Drothler





Autor: Oliver Kraus -- 08.01.2013; 23:08:08 Uhr

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